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Wenn ich an meinem Schreibtisch sitze und aus dem Fenster sehe gibt es in meinem Blickfeld in erster Linie Neubaublöcke, deren letzte Renovierung im besten Fall eine Dekade zurück liegt. In der Ferne dann, vom Schreibtisch aus scheinbar unerreichbar, der grüne Kamm der Kernberge, eines Stückchens Paradies in einer sonst trostlosen Gegend.
Doch auch direkt an den Füßen der Riesen der Stadt, die von unten gesehen gen Himmel reichen, gibt es kleine Details, die beweisen, dass das Leben nicht ganz so trostlos ist, wie es den Anschien hat. So gibt es mit wachen Augen Dinge selbst neben dem stinkenden Müllplatz eines Studentenwohnheims zu entdecken, die man getrost als schön und ohne Makel bezeichnen kann. Und so entdeckte ich beim wegschaffen des Abfalls an eben jenem Ort eine Walderdbeere (die ich natürlich nicht gegessen habe). Das Leben und die Schönheit finden also doch immer einen Weg. Und diesem kleinen Farbtupfer im Grau der Großstadt ist es zu verdanken, dass ich gerade nur sagen kann: Das Leben ist schön!

Aus der geträumten Lebensweite,

Erdbeere

Der Träumer

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